Indiegograu akustischer Indiepop aus Hamburg

Indiegograu
Übel und Utopie

Indiegograu. 2012.

Ich ziehe in die Stadt.
Hier ist das Rebellieren schwierig.
Denn alles ist erlaubt.
Schick oder schlicht herumzulaufen.
Jeder auf dem eigenen Weg.
Und für alles was man braucht.
gibt’s Accessoires zu kaufen.
Nur die Einsamkeit, die gibt’s umsonst.

Ich geh ins dunkle Herz der Stadt.
Seh die Schriften an der Wand.
Großraumdisco Babylon.
Maschinen singen in der Nacht.
Bilden aus Lichtern eine Hand.
Tragen mich im Rausch davon.

Tausend Augen sehen weg.
Jeder scheint für sich zu sein.
Ohne Rücksicht auf die Anderen.
Hier kann ich tun, was ich will.
Unter Menschen ganz allein.
Das Labyrinth durchwandern.

Ich geh ins dunkle Herz der Stadt.
Seh die Schriften an der Wand.
Großraumdisco Babylon.
Maschinen singen in der Nacht.
Bilden aus Lichtern eine Hand.
Tragen mich im Rausch davon.

Ständig kommen Menschen an.
Um in der Stadt ihr Glück zu suchen.
Und sich selbst dafür zu schinden.
So sind sie ihrer Ketten Schmied.
Bei den täglichen Versuchen.
Sich stets von Neuem zu erfinden.
An allen Ecken wachsen Übel.
Hier auf dem Winterschlafplanet.
Mein Schutzgeist ist maskierter Golem.
Streut in die Nischen Utopie.
Bis sich die Sonne um uns dreht.
Ein heiliges Jerusalem.
Ein heiliges Jerusalem.

Ich ziehe in die Stadt.
Hier ist das Rebellieren einfach.
So viele Ecken überall.
Wie ein Buntbarsch im Lichtermeer.
Alles, was ist, das ist im Werden.
Stellt sich noch quer und ist noch nicht getan.

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    4. Dezember 2013 | 22:55

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    Boheme

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